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Indexfonds sind kostengünstige Anlageinstrumente
 

Ursprünglich wurden Indexfonds für institutionelle Investoren geschaffen. Sie sind aber auch Privatanlegern zu den gleichen Konditionen zugänglich (abgesehen von den Transaktionskosten, da institutionelle Investoren aufgrund ihres Volumens möglicherweise günstigere Ordergebühren erhalten). 

Das wichtigste Argument für Indexfonds sind deren geringe Kosten. Die Verwaltungs-gebühren sind relativ gering. Es gibt keinen Ausgabe­aufschlag. Da die Anteile jederzeit wie eine Aktien an der Börse gehandelt werden können, fallen lediglich die bei Wertpapieren üblichen Trans­aktions­kosten und die aus dem Marktgeschehen resultierende Spanne zwischen Ankaufs- und Verkaufspreis an.

Da über einen Indexfonds ein Vergleichsindex (z. B. DAX) nahezu eins zu eins abgebildet wird, werden keine hochbezahlten Fondsmanager benötigt. Der Verwaltungs-apparat ist bescheiden, da auch das bei Fondsgesellschaften sonst übliche Research entfällt. Indexfonds auf Aktien wirtschaften in der Regel mit 0,2 % bis 0,5 % des verwalteten Volumens pro Jahr. Günstige Anleiheprodukte kommen sogar mit 0,1 % p.a. aus. 

Im Vergleich dazu liegen die Verwaltungskosten von aktiv gemanagten Fonds bei mindestens 1 % p. a. Da die Honorarberatung, d.h. die Anlageberatung gegen Entgelt, in Deutschland nicht weit verbreitet ist, werden die durch Vertrieb und Verwaltung entstehenden Kosten auf die Fondsanteile umgelegt. Dadurch ergeben sich zum Teil beachtliche Aus-gabeaufschläge, jährliche Verwaltungsgebühren und Bestands-provisionen, die nicht an den Kunden weitergegeben werden.

Es bleibt abzuwarten, inwiefern die EU-Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente „Mifid" umgesetzt wird und zu einer höheren Transparenz bei den Fondskosten führen wird.

28.3.07 10:47


Kostenfalle Zertifikate
 

Der Markt für Zertifikate ist in den vergangenen Jahren rasant gewachsen. Neben einfach strukturierten Indexzertifikaten sind eine Vielzahl von strukturierten Produkten erhältlich. So gibt es mittlerweile Bonuszertifikate und Discountzertifikate mit und ohne Kapitalschutz, mit oder ohne Wäh-rungssicherung auf Aktien, Indices oder Baskets. Ferner existieren Strategie-Zertifikat, die ein „Alpha“ generieren sollen und mit denen ein Anleger von der Börsenentwicklung unabhängigen Ertrag erzielen soll. Mit diesen Zertifikaten, so die Anbieter, erhalten auch Privatanleger die Gelegenheit Strate-gien umzusetzen, die sonst nur größere, profes-sionelle Anleger verfolgen können.

Das im Februar 2007 veröffentlichte „Schwarzbuch Börse 2006“ der Schutzgemeinschaft der Kapital-anleger (SdK, www.sdk.org) lässt die Zertifikate in einem ganz anderen Licht erscheinen. Die SdK kommt zu dem Ergebnis, dass in den Zertifikaten vielfach hohe Kosten versteckt sind. Der Blick auf Zertifikate, mit denen die Emissionsbanken vor allem konservative Privatanleger mit längerfristigem Anlagehorizont ansprechen, scheint diese Ein-schätzung zu unterstreichen. „Hier sind die einge-bauten Kosten meist erdrückend hoch, weshalb die Anbieter verbriefter Derivate mittlerweile mit Zertifikaten fast immer deutlich mehr Profit erzielen als mit Optionsscheinen und sonstigen spekulativen Hebelprodukten“, heißt es in der Ausgabe des Schwarzbuches.

Die SdK bemängelt, dass Preisvergleiche praktisch unmöglich sind und der Wettbewerb außer Kraft gesetzt wird, da die meisten Anlagezertifikate einzigartige Ausstattungsmerkmale aufwiesen. Nur bei einigen Discount- und Indexzertifikaten sei dies anders und führe daher zu niedrigeren Margen und Kosten für die Anleger.

Insgesamt sei der Zertifikatemarkt besonders attrak-tiv für die Anbieter, da man im Vergleich zu etablierten Finanzprodukten weitgehend ungestört von staatlicher Aufsicht und Regulierung oftmals um ein Vielfaches höhere Gewinnspannen auf Kosten der Kunden durchsetzen könne als bei konventionel-len Anlageprodukten. Die SdK führt einige Beispiele an: So habe die WestLB ein währungsgesichertes Nikkei-Zertifikate ausgegeben, das mit rund 4,5 % Kosten pro Jahr rund zehn Mal so teuer sei wie ein entsprechender börsengehandelter Indexfonds. Denn Erträge aus der Währungssicherung und Dividenden-erträge würden nicht weitergegeben. Grundsätzlich landeten die Dividenden beim Emissionshaus statt beim Anleger. Deshalb empfiehlt die SdK den An-legern, einen weiten Bogen um alle Anlagezertifikate ohne Dividendenberücksichtigung zu machen.

Der Anleger sollte auch auf die Bonität der Zertifikateemittenten achten, da Zertifikate rechtlich Inhaberschuldverschreibungen darstellen, für deren Zahlungsversprechen im Falle einer Insolvenz des Emittenten kein Einlagensicherungsfonds aufkommt. Gemäß SdK ist es daher naheliegend, dass Zertifikate kleinerer Anbieter (z. B. der Wertpapier-handelsbank Lang & Schwarz) für eine Langfrist-anlage nicht in Frage kämen. Denn das erhöhte Ausfallrisiko werde nicht durch entsprechende Preis-abschläge beim Produkt-Pricing weitergegeben, wie es an einem funktionierenden Markt zu erwarten wäre.

Aber selbst bei bekannten Emittenten mit guter Reputation sei eine gewisse Vorsicht angebracht. So begebe Goldman Sachs als größte Investmentbank der Welt ihre verbrieften Derivate in Deutschland über eine eigens gegründete Tochtergesellschaft ohne sonstige Einnahmequellen aus, die lediglich über ein haftendes Stammkapital in Höhe von gut 50.000 Euro verfüge. Die Kapitalausstattung der Emissionsgesellschaft entspreche also nicht mal der Größenordnung einer gut geführten Wechselstube. Eine Patronatserklärung der Muttergesellschaft, die diesen Malus heilen würde, gebe es nur für einen kleinen Teil der Produktpalette. Beim Großteil ihrer Derivate warne Goldman Sachs in den Verkaufs-prospekten daher auch ausdrücklich vor der schlechten Bonität der emittierenden Gesellschaft.

Aus den Ergebnissen der SdK lässt sich ableiten, dass lediglich klassische Indexzertifikate auf Per-formanceindices wie den Dax meist uneinge-schränkt zu empfehlen sind. Hier werden Dividenden in der Wertentwicklung der Zertifikate berück-sichtigt. Die Preise sind i. d. R. auch von nicht professionellen Anlegern nachzuvollziehen.

Bei den übrigen Zertifikatestrukturen gilt es, die Bedingungen genau zu prüfen und die Preis- und Kostenstrukturen zu prüfen. Dazu muss der Ver-kaufsprospekt sorgfältig gelesen werden. Zertifikate von Anbietern mit schlechter Bonität sollten grund-sätzlich nicht erworben werden, da im Falle einer In-solvenz des Emittenten das eingesetzte Kapital unabhängig von der Marktentwicklung verloren ist.

27.3.07 14:18


Attraktivität von Indexfonds

Sind Indexfonds aktiv gemanagten Investmentfonds überlegen? 

Untersuchungen belegen, dass insbesondere in entwickelten Märkten, aktiv gemanagte Investment-fonds eine geringere Rendite erwirtschaften als der Index. Die Rendite von aktiv gemanagten Fonds wird zudem durch die Verwaltungsgebühr und Trans-aktionskosten verringert. Deswegen gewinnen passiv verwaltete und börsengehandelte Indexfonds (ETFs) zunehmende Popularität. Mit einem Indexfonds können Anleger einfach und kostengünstig an der Entwicklung von Aktien-, Renten-, Rohstoff- oder Immobilienindices teilhaben. Damit erzielen Anleger die Marktrendite abzüglich geringer Kosten. Die Palette der angebotenen ETFs wird immer größer. Es werden nicht nur die etablierten Börsen-indices wie DAX, Euro Stoxx, Dow Jones oder MSCI World abgebildet. Inzwischen können auch ETFs auf exotische Märkte wie die Türkei, Branchen (z. B. Automobil, Bau, Chemie), Anleihen oder Rohstoffe gekauft werden.

Favorit der deutschen Anleger ist der „Dax Ex“ von Indexchange, welcher den Dax-Index abbildet. Für diesen Fonds fällt eine Verwaltungsgebühr von 0,15 % an. Damit liegt die Verwaltungsgebühr deutlich unter der von aktiv verwalteten Investmentfonds, die in der Regel über 1 % betragen.

Definition börsengehandelter Indexfonds

Die drei Buchstaben „ETF“ stehen für „Exchange Traded Funds“, also für börsengehandelte Index-fonds. Mit ihrer Hilfe können Anleger ganz einfach und kostengünstig an der Entwicklung eines Aktien-, Renten-, Rohstoff- oder Immobilienindex teilhaben. ETFs werden wie Aktien an der Börse gehandelt. Sie können zu den gewöhnlichen Handelszeiten jeder-zeit ge- und verkauft werden. Sparer benötigen lediglich ein Wertpapierdepot bei einer Bank.

Kosten

Anders als bei Investmentfonds gibt es keinen Aus-gabeaufschlag. Käufer müssen allerdings eine (relativ geringe) jährliche Verwaltungsgebühr be-zahlen. Diese liegt in der Regel zwischen 0,15 % für einen Indexfonds auf gängige Indices (z. B. DAX, Euro Stoxx) und bis zu 0,75 % für exotischere Märkte oder Branchenfonds. Hinzu kommt die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis (Spread), die zwischen 0,05 und einem Prozent-punkt liegt. Darüber hinaus fallen auch bei ETFs die üblichen Bankspesen an.

Unterschied zu Indexzertifikaten

Zertifikate sind Inhaberschuldverschreibungen des Emittenten, d.h. der Bank, die das Papier herausgibt. Damit hängt die Sicherheit des Zertifikats von der Bonität des Unternehmens ab. ETFs werden dagegen als Sondervermögen des Emittenten behandelt und sind damit im Falle einer Insolvenz der Gesellschaft geschützt. Die Einlagen werden genauso behandelt wie bei Investments in herkömmliche Fonds.

Überblick über in Deutschland gehandelte ETFs

Auf der Internetseite der Deutschen Börse sind alle ETFs gelistet. Anleger können in Frankfurt zwischen über 170 Indexfonds wählen.

22.2.07 17:52





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