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Attraktivität von Indexfonds

Sind Indexfonds aktiv gemanagten Investmentfonds überlegen? 

Untersuchungen belegen, dass insbesondere in entwickelten Märkten, aktiv gemanagte Investment-fonds eine geringere Rendite erwirtschaften als der Index. Die Rendite von aktiv gemanagten Fonds wird zudem durch die Verwaltungsgebühr und Trans-aktionskosten verringert. Deswegen gewinnen passiv verwaltete und börsengehandelte Indexfonds (ETFs) zunehmende Popularität. Mit einem Indexfonds können Anleger einfach und kostengünstig an der Entwicklung von Aktien-, Renten-, Rohstoff- oder Immobilienindices teilhaben. Damit erzielen Anleger die Marktrendite abzüglich geringer Kosten. Die Palette der angebotenen ETFs wird immer größer. Es werden nicht nur die etablierten Börsen-indices wie DAX, Euro Stoxx, Dow Jones oder MSCI World abgebildet. Inzwischen können auch ETFs auf exotische Märkte wie die Türkei, Branchen (z. B. Automobil, Bau, Chemie), Anleihen oder Rohstoffe gekauft werden.

Favorit der deutschen Anleger ist der „Dax Ex“ von Indexchange, welcher den Dax-Index abbildet. Für diesen Fonds fällt eine Verwaltungsgebühr von 0,15 % an. Damit liegt die Verwaltungsgebühr deutlich unter der von aktiv verwalteten Investmentfonds, die in der Regel über 1 % betragen.

Definition börsengehandelter Indexfonds

Die drei Buchstaben „ETF“ stehen für „Exchange Traded Funds“, also für börsengehandelte Index-fonds. Mit ihrer Hilfe können Anleger ganz einfach und kostengünstig an der Entwicklung eines Aktien-, Renten-, Rohstoff- oder Immobilienindex teilhaben. ETFs werden wie Aktien an der Börse gehandelt. Sie können zu den gewöhnlichen Handelszeiten jeder-zeit ge- und verkauft werden. Sparer benötigen lediglich ein Wertpapierdepot bei einer Bank.

Kosten

Anders als bei Investmentfonds gibt es keinen Aus-gabeaufschlag. Käufer müssen allerdings eine (relativ geringe) jährliche Verwaltungsgebühr be-zahlen. Diese liegt in der Regel zwischen 0,15 % für einen Indexfonds auf gängige Indices (z. B. DAX, Euro Stoxx) und bis zu 0,75 % für exotischere Märkte oder Branchenfonds. Hinzu kommt die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis (Spread), die zwischen 0,05 und einem Prozent-punkt liegt. Darüber hinaus fallen auch bei ETFs die üblichen Bankspesen an.

Unterschied zu Indexzertifikaten

Zertifikate sind Inhaberschuldverschreibungen des Emittenten, d.h. der Bank, die das Papier herausgibt. Damit hängt die Sicherheit des Zertifikats von der Bonität des Unternehmens ab. ETFs werden dagegen als Sondervermögen des Emittenten behandelt und sind damit im Falle einer Insolvenz der Gesellschaft geschützt. Die Einlagen werden genauso behandelt wie bei Investments in herkömmliche Fonds.

Überblick über in Deutschland gehandelte ETFs

Auf der Internetseite der Deutschen Börse sind alle ETFs gelistet. Anleger können in Frankfurt zwischen über 170 Indexfonds wählen.

22.2.07 17:52
 


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